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Zum neuen Angebot: Live-Meditation

Infos und ein Brief zur Covid-19-Pandemie

Wir haben alle Kurse vor Oktober 2020 aus dem Programm genommen. Wir planen schon sehr bald eine Art Online-Programm hier anzubieten, das Euch vielleicht bei der eigenen Meditation zu Hause unterstützen kann.

Verschiedentlich wurde ich gefragt, warum wir so lange pausieren, wenn doch andere Häuser planen, schon Mitte oder Ende April weiterzumachen. Die Antwort lautet: Dahinter steht – auf dem Hintergrund dessen, was man bisher über die Pandemie weiß (siehe unten) – zweifacher Optimismus (siehe unten).

Was man weiß

Natürlich weiß man immer noch viel zu wenig, aber wir müssen auf dem Hintergrund dessen handeln, was wir mit guten Gründen annehmen können. Und aus dem ergibt sich, dass die Pandemie viele unnötig qualvolle oder vorzeitige Todesfälle mit sich bringen wird, wenn es nicht gelingt, sie entweder entscheidend zu bremsen oder zurückzudrängen. Mit unnötig qualvollen Todesfällen (zum Beispiel durch Ersticken) meine ich vor allem diejenigen, die nicht beatmet oder sonst wie intensivmedizinisch betreut werden können, weil das Gesundheitssystem überlastet ist, wenn zu viele auf einmal erkranken. Es gibt dazu entsetzliches Anschauungsmaterial aus Norditalien.

Nicht nur der Staat ist hier gefordert, sondern auch die Zivilgesellschaft, und dazu gehören auch wir. Aller Voraussicht nach muss vieles, wo Menschen zusammentreffen, die nicht im selben Haushalt wohnen, in den nächsten Monaten zurückgefahren werden. Ehrlicherweise (und gegen unsere eigenen Interessen) müssen wir zugeben, dass es weniger problematisch ist, Meditationskurse und sonstige Meditationstreffen eine Weile auszusetzen, als zum Beispiel den Schulunterricht. Meditationskurse sind noch besonders problematisch: Es kommen Menschen oft von weither zusammen und leben ein paar Tage auf so engem Raum, dass ein/e Covid-19-Infizierte/r mit sehr großer Wahrscheinlichkeit alle anderen infizieren wird. Anschließend fahren alle wieder in ihre Heimat zurück und verbreiten das Virus.

Wenn wir ernsthaft meditieren, dann gehört dazu der Mut zur Wahrheit.

Warum steht hinter dieser Planung zweifacher Optimismus?

1. Weil diese Pause bis Oktober voraussetzt, dass es tatsächlich gelingt, die Pandemie zu bremsen oder einzudämmen. Das wiederum setzt voraus, dass möglichst viele Menschen guten Willens dazu beitragen.

2. Weil diese Planung voraussetzt, dass die Krise tatsächlich schon im Oktober so weit überstanden ist, dass wir wie normal weitermachen können.

Zum Mut zur Wahrheit gehört auch, dass wir alle in den nächsten Zeit sehr flexibel sein müssen. Vielleicht können wir tatsächlich früher schon wieder anfangen, vielleicht auch erst später wieder. Sehr wahrscheinlich werden wir damit leben müssen, dass das gemeinsame Zen-Leben zunächst anders aussieht als gewohnt. Vielleicht ist das auch eine Chance für neue Formen, für neue Aufbrüche. Der innere Weg kann sich in vielen Weisen entfalten, eröffnet ihm dazu die Möglichkeit in Eurem Leben!

22. März 2020

Stefan Bauberger

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Letzte Aktualisierung: 02.06.2020